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Qubik Info
Eventflyer
Themen wie Verschwendungssucht, Konsumkritik und Überproduktion zur Effizienzsteigerung liegen hier auf der Hand sind aber nicht das primäre Ziel der Arbeit. Zu meinen die BetrachterIn hier auf neue moralische Aspekte aufmerksam machen zu können, wäre vermessen und unangebracht. Vor allem auch deshalb weil diese Themen ohnehin schon überpräsent in den Informationsmedien aufscheinen.Was mich (als eine von 8 KünstlerInnenpositionen) hier wirklich interessiert hat, ist etwas zu bewerken, dass ich zuvor noch nie so gesehen habe. Mit alltäglichen, bekannten und greifbaren Dingen in spielerischer und einfacher Form. Einen Raum zu entwerfen, der sich mit der Architektur und den etablierten Hierarchien der Vernunftmaschine Kirche bzw. Kunstraum messen und diese vielleicht sogar aufheben kann. Ziel war also in erster Linie dieser Maschine eine Masse lebender Materie entgegenzuhalten. Eine Masse die sich quasi aus sich selbst heraus permanent verändert und über diese Veränderung und die damit einhergehende Bewegung auf die Vergänglichkeit ebenso verweist wie auf den Widerstand, während sie sich äußeren Einflüssen und Manipulationsversuchen gegenüber vor allem unbeeindruckt zeigt.  Darüber hinaus oder nebenher - über das was man sieht, was man glaubt zu sehen oder für unglaublich hält - eine Reflexion über den Glauben an sich anzustellen.

Position Muzak zu Qubik - Multiple Spaces (Nov 2008)

Qubik - Multiple Spaces

8 KünstlerInnen - 1 Arbeit - 8 Positionen

Introduction